Früher war ich der Meinung, Bewegung zählt erst, wenn man richtig ins Schwitzen kommt. An den meisten Tagen hatte ich dafür aber überhaupt keine Kraft, also habe ich es ganz gelassen. Und dann ging es mir noch schlechter.
Inzwischen gehe ich einfach raus, so weit ich eben mag. Manchmal sind das zwanzig Minuten ums Quartier, manchmal nur bis zur Bank an der Ecke und zurück. Das Entscheidende ist für mich, dass ich es ohne schlechtes Gewissen abbrechen darf.
An schlechten Tagen mache ich gar nichts und das ist auch in Ordnung. Ich versuche nur, nicht mehrere Tage am Stück auf dem Sofa zu versacken, weil mir das selten gut tut.
Was für mich passt, muss für niemanden sonst stimmen. Sprecht das mit eurer Praxis ab, gerade wenn euch das Herz oder die Gelenke Sorgen machen. Wie haltet ihr das mit der Bewegung?