Es gab Phasen, da fühlte sich mein Kopf an wie in Watte gepackt. Im Job war das besonders unangenehm, weil ich Angst hatte, dass es jemand merkt und für Schlamperei hält.
Was mir geholfen hat, ist nicht besonders raffiniert: Ich schreibe inzwischen fast alles auf. Aufgaben, Termine, sogar kleine Zwischenschritte. Mein Notizbuch ist mein Gedächtnis geworden und das nimmt mir viel Anspannung.
Außerdem versuche ich, die kniffligen Dinge auf die Tageszeit zu legen, zu der ich am klarsten bin. Bei mir ist das der späte Vormittag. Monotone Aufgaben schiebe ich in die zähen Stunden.
Ob und wie offen man im Job darüber spricht, muss jeder selbst entscheiden, das hängt sehr von der Situation ab. Mir hat ein vorsichtiges Gespräch geholfen. Wie macht ihr das bei der Arbeit?