Lange Zeit saß ich beim Arzt, nickte und draußen fiel mir ein, was ich eigentlich alles hatte fragen wollen. Mittlerweile schreibe ich mir vorher ein paar Punkte auf. Das nimmt mir die Aufregung.
Auf meinem Zettel stehen meist: meine drei wichtigsten Beschwerden in den letzten Wochen, eine Frage zur aktuellen Dosis und zu den letzten Werten und der Wunsch, einen Ausdruck der Laborwerte mitzubekommen.
Ich versuche, freundlich und konkret zu bleiben, auch wenn ich frustriert bin. Das fällt nicht immer leicht. Aber mit einer klaren Liste fühle ich mich ernster genommen.
Das ersetzt natürlich kein gutes Gespräch und keine ärztliche Einschätzung. Es hilft mir nur, im Termin nicht den Faden zu verlieren.